Köthen (Anhalt) mit rund 26.000 Einwohnern liegt im Schnittpunkt des sächsisch-anhaltschen Chemiegürtels und seines barocken Kulturkorridors. Die Stadt beherbergt Anlagen, die eng mit der deutschen Chemie- und Pharma-Lieferkette verbunden sind, und profitiert von der Nähe zu wichtigen Werken und Logistikzentren zwischen Halle und Magdeburg. Geschäftsreisen nach Köthen dienen typischerweise Werksbesichtigungen, Lieferantenaudits oder Vorstandssitzungen im Zusammenhang mit der regionalen Industrie, die sich bis in den rund 20 km östlich gelegenen Chemiepark Bitterfeld-Wolfen erstreckt.
Der Flughafen Köthen (
EDCK/KOQ) ist ein reiner Flugplatz für die allgemeine Luftfahrt mit einer Gras- und Asphaltpiste, die für leichte Jets, Turboprop-Flugzeuge und ausgewählte mittelgroße Flugzeuge geeignet ist. Der Flughafen ist tagsüber in Betrieb, wobei Verlängerungen nach vorheriger Absprache möglich sind. Die Zollabfertigung ist nach vorheriger Anmeldung während der Betriebszeiten möglich, wodurch der Flughafen auch für internationale Zubringerflüge in die Region geeignet ist. Das Fehlen von Slot-Beschränkungen reduziert den Koordinierungsaufwand für Betreiber, die kurzfristig Flüge nach Mitteldeutschland planen.
Die Anreise vom Flughafen Leipzig/Halle (EDCK) ist unkompliziert: Halle (Saale) ist in ca. 30 Minuten, Dessau-Roßlau in 25 Minuten und Leipzig über die Autobahn A9 in 45 Minuten erreichbar. Für größere Flugzeuge oder transatlantische Verbindungen dient der Flughafen Leipzig/Halle als natürliche Alternative und bietet vollständige IFR-Infrastruktur, Overnight-Abfertigung und internationale Zollabfertigung. Der akademische Kalender der Hochschule Anhalt in Köthen sorgt im Oktober und November für eine zusätzliche Nachfrage nach Charterflügen.