Leknes liegt im Herzen der Lofoten in Nordnorwegen, und sein Flughafen (ICAO:
ENLK, IATA: LKN) ist der wichtigste Ankunftspunkt für Starrflügler im Archipel. Mit einer Start- und Landebahn, die auch für Turboprop-Maschinen und kleinere Businessjets geeignet ist, verzeichnet der Flughafen jährlich rund 8.000 Flugbewegungen und ist flexibel an die Tageslichtbedingungen angepasst. Die Zollabfertigung ist nach vorheriger Absprache möglich, daher ist eine frühzeitige Abstimmung mit Ihrem Abfertigungsagenten für internationale Ankünfte und Abflüge unerlässlich.
Die Lofoten ziehen ein sehr exklusives Publikum an: vermögende Privatpersonen, die nach exklusiven Arktiserlebnissen abseits der Touristenpfade suchen. Die Nachfrage erreicht ihren Höhepunkt während der Mitternachtssonne (Mai–Juli), der Nordlichtsaison (September–März) und der besten Angelzeit (Juni–August). Lodges und Expeditionsveranstalter in Reine, Nusfjord und Henningsvær bieten Gästen exklusive, maßgeschneiderte Reiseprogramme. Privatflugzeuge sind die effizienteste Möglichkeit, diese Orte zu erreichen, ohne an die Flugplanbeschränkungen von Linienflügen über Bodø oder Oslo gebunden zu sein.
Aus operativer Sicht dient Leknes als Positionierungsflughafen: Flugzeuge werden in der Regel nach Bodø ((BOO)) oder Tromsø ((TOS)) verlegt, um dort über Nacht zu parken, falls ein Turnover in Leknes nicht möglich ist. Das Wetter im Lofoten-Archipel kann sich schnell ändern. Piloten sollten daher bei der Anflugplanung schlechte Sichtverhältnisse, Seitenwind und begrenzte Ausweichmöglichkeiten berücksichtigen. Die Bodenabfertigung erfolgt durch lokal koordinierte Dienste; es gibt keinen international bekannten FBO (Fixed Base Operator) an diesem Flughafen.