Valence liegt an einem strategischen Knotenpunkt im Südosten Frankreichs, wo das Rhône-Tal auf die Ausläufer der Alpen und die landwirtschaftliche Vielfalt des Départements Drôme trifft. Die Wirtschaft der Stadt basiert auf der Hightech-Fertigung – insbesondere auf der langjährigen Präsenz von Schneider Electric, Zulieferern für die Luft- und Raumfahrt sowie der Agrar- und Lebensmittelverarbeitung – und einer florierenden Wein- und Gastronomieszene mit renommierten Namen wie dem Drei-Sterne-Restaurant Maison Pic. Für Führungskräfte, die zwischen Lyon, Grenoble und der gesamten Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) pendeln, ist Valence ein wichtiger operativer Knotenpunkt und nicht nur ein Transitpunkt. Der Flughafen Valence-Chabeuil (VAF/
LFLU) fertigt jährlich rund 9.700 Flugbewegungen ab, hauptsächlich in der allgemeinen Luftfahrt und im Charterverkehr. Der Flughafen ist tagsüber geöffnet, mit nach vorheriger Absprache verlängerten Öffnungszeiten. Die Zollabfertigung ist nach vorheriger Anmeldung möglich – Standard für einen französischen Regionalflughafen dieser Kategorie. Für Privatjets ist keine Slot-Koordination erforderlich, was Valence im Vergleich zu überlasteten Drehkreuzen wie Lyon Saint-Exupéry zu einem unkomplizierten Abflug- und Ankunftsort macht. Die Start- und Landebahnlänge sowie die Infrastruktur ermöglichen den uneingeschränkten Betrieb von Light Jets und den meisten mittelgroßen Flugzeugen.
Die Umgebung macht Valence für vermögende Privatkunden besonders attraktiv: Die Weinberge der nördlichen Rhône (Hermitage, Crozes-Hermitage, Cornas) ziehen während der Weinlese von September bis Oktober Sammler an, während die Nähe zum Vercors-Massiv und zur Drôme Provençale ganzjährig wohlhabende Urlauber anlockt. Genf ist in etwa zwei Autostunden zu erreichen, wodurch Valence eine attraktive Alternative für Reisende in die Schweiz darstellt, die den Slot-Stress am Flughafen Genf Cointrin vermeiden möchten.